Ihr Lieben, da der VATER mich bat, einige unserer schnellen Survivalrezepte (Überlebensrezepte) preiszugeben, komme ich diesem gerne nach. Ich bin gerade dabei diese Rezepte für ein Buch zusammen zu tragen und werde vorab einige davon euch präsentieren.

Schnelles, leckeres, veganes Pizzarezept (in der Pfanne in wenigen Minuten zubereitet)

Meine Lieben, ihr benötigt folgende Zutaten:

500 g Mehl (wer eine Glutenunverträglichkeit hat, muss dementsprechend improvisieren)
1 TL Gutes Steinsalz oder Himalayasalz
3 EL Öl (benutzt einfach das Öl, welches euch am Besten bekommt und besorgt euch davon eine größere Menge)
Ein Tütchen (ca. 7 g) Trockenhefe
300 ml lauwarmes, gesegnetes Wasser

Zubereitung:
Gebt alles in ein Gefäß eurer Wahl und verrührt es rechtsdrehend so gut es geht. Jetzt bestäubt z.B. eure Arbeitsplatte mit etwas Mehl und gebt den Teig vorsichtig darauf. Bestäubt nochmal alles von oben mit Mehl und dann knetet es ca. 5-7 Minuten durch. Jetzt gebt es wieder in ein Gefäß, dass groß genug ist, damit der Teig aufgehen kann. Stellt ihn an einen warmen Ort, mit einem Tuch abgedeckt, für ca. 30-40 Minuten. Diese Menge Teig reicht bei uns für 3-4 Pizzas. Nachdem der Teig aufgegangen ist, nehmt euch 1/3 oder 1/4 davon heraus und bestäubt es u.U. noch einmal mit etwas Mehl, um es besser ausrollen zu können. Es sollte in die gewählte Pfanne hineinpassen. Wir backen unsere Pizza auf dem Gasofen mit Kokosöl oder Palmin. Wahlweise kann auch die vegane Butter Alsan Bio benutzt werden. Nach etwa 2,5 - 3 Minuten wenden und die Seite, die dann oben liegt, mit Tomatensauce dünn bestreichen, Kräuter der Provence ausgiebig dazugeben und bei Bedarf auch weitere Gewürze. Nicht-Veganer können auch gerne etwas Käse hinzufügen. Ihr müsst euch aber sputen mit dem Belegen, da die Pizza nach ca. 3 Minuten schon fertig ist. Mit dem Pfannenwender könnt ihr immer wieder nachsehen, ob sie euch schon kross genug ist. Diese Pizza kann man auch sehr gut abgekühlt/kalt essen, da sie nicht hart wird.
Gutes Gelingen!


Vegane Pfannkuchen

500 ml Milchersatz (Hafermilch, Sojamilch, Reismilch, ...)
300 g Mehl nach eurer Wahl (wir haben es mit normalem 405 Mehl ausprobiert)
(wenn das Mehl älteren Datums ist, sollte es vorher gesiebt werden)
3 TL möglichst gesegnetes Wasser
4 gestrichene EL Kichererbsenmehl als Ei-Ersatz
2 EL Rapadurazucker (oder ein Süßungsmittel eurer Wahl)
1 TL Gutes Steinsalz oder Himalayasalz

Zubereitung:
Gebt alles in eine Schüssel und verrührt es miteinander. Ihr dürft auch einen Schneebesen oder Handmixer benutzen. Jetzt müsst ihr in eurer Pfanne Öl erhitzen. Wir benutzen dafür Kokosöl, Palmin oder Alsan Bio. Ihr benötigt jetzt eine Kelle, mit der ihr den Teig vorsichtig in die Pfanne geben könnt. Der erste und eventuell der zweite Pfannkuchen werden noch ein bisschen experimentell sein, da ihr erst ein Gefühl dafür bekommen müsst, wann der Pfannkuchen gewendet werden muss. Ein Tipp: Wendet ihn erst mit dem Pfannenwender, wenn er sich vom Boden gut lösen lässt. Seit nicht zu sparsam mit dem Öl, sonst brennen euch die Pfannkuchen an. Wer mag, kann auch gerne Zimt oder Kräuter und Gewürze in den Teig mit hineingeben. Es schmeckt super und vor allem eure Kinder werden in stromlosen Zeiten diese Leckerei zu würdigen wissen.

UPDATE: Wir haben rumexperimentiert und die Wassermenge von 250 ml auf 3 TL gesenkt. So ist der Teig fester und läßt sich wunderbar wenden!

Jetzt noch mein Lieblingsrezept: Zwar nichts für schlechte Zeiten, aber dafür für jetzt.

Vegane "Leberwurst"
Eine Dose Kidneybohnen (dass sind die, die gut für eure Nieren sind)
1 Packung Räuchertofu (möglichst Bio-Qualität)
(Die Größe variiert je nach Anbieter zwischen ca. 180 g und 250 g)
1 TL Gutes Salz (wir verwenden z.Zt. Bambus-Salz, dass wir einmal geschenkt bekommen haben)
(Wir haben auch schon normales Steinsalz genommen)
4 gestrichene TL Majoran
3 EL Öl (nach eurer Wahl)
1 gestrichener TL Knoblauchgranulat


Zubereitung:
Alles in eine Schüssel geben und idealerweise hält einer die Schüssel fest, während der Andere mt dem Stabmixer alles fein püriert. Durch das Majoran bekommt man wirklich einen Gechmack hin, die leberwurst-ähnlich ist. Nur viel leckerer und natürlich vegan.
WARNUNG: Dieser Brotaufstrich kann "süchtig" machen. (Ironisch)
Wer mag kann es auch mit etwas gefriergetrockneter Petersilie verfeinern.