VORBEREITUNG AUF DIE ZEITENWENDE - 2012 und darüber hinaus

der etwas andere Roman...  -   

 

Johannes Allgäuer

 

120 Seiten

ISBN: 978-3-8423-8161-2

12 Euro

 

Bestellbar in jeder Buchhandlung oder z.B. bei amazon

 

 

Eine idyllische Berghütte in den Allgäuer Alpen.
Was sich zuerst wie ein "Zufall" anfühlt, entpuppt sich auf lange Sicht als wohlstruktuiert und geplant von langer Hand.
Was hat der mysteriöse Fremde Theobald und seine Tochter Barbara mitzuteilen?
Wie bereitet man sich am besten auf die Zeitenwende vor?
Was haben Orbs, Naturwesen und auch das absolute GOTTVERTRAUEN damit zu tun?
Der etwas andere Roman...

 

 

 

 

 

 

 

Leseprobe aus einem Kapitel:

 

Notfallrucksack

Nachdem alle die zehnminütige Pause genutzt hatten und auch Holz nachgelegt worden war, eröffnete Barbara ein neues Thema:

„Ich möchte euch jetzt erklären, was ich in meinem Notfallrucksack alles hineingepackt habe. Eigentlich haben wir fünf Rucksäcke gepackt. Alle unterschiedlich schwer. Falls jemand kommt, der auch dringend einen benötigt, haben wir zwei mehr gepackt. Einige, die wir kennen, haben 10-12 gepackt. Nur mit dem allernotwendigsten versehen. Das habe ich in meinem persönlichen Rucksack mit drin.“

Dann holte sie einen Zettel hervor und begann vorzulesen:

„Ich beginne mal so, wie ich mir Gedanken gemacht hatte, was hinein gehört. Zuerst suchte ich mir einen wasserabweisenden Rucksack. Die sind zwar teurer aber praktisch. Dann hat meiner ein Gestell und ist trotzdem super leicht. So ich habe folgende Dinge hineingefüllt:

Zuerst machte ich Kopien aller wichtigen Papiere, wurde ja heute schon gesagt. Ich dachte mir, es ist sinnvoll Geld zu haben, aber welches, dass auch in Krisenzeiten was taugt. So habe ich mit 10 x 10 Euro Silbermünzen besorgt, 10 x 10 Euro Scheine mit einem „X“ für Deutschland drauf und 20 x 2 Euro Münzen aus Deutschland. Zuerst wollte ich noch einen Goldbarren mit hineingeben, bin aber davon abgekommen, weil ich diesen lieber gut versteckt habe. Man weiß ja nie. Dann überlegte ich mir, dass ich ja Wasser brauche. Ich hatte einen Katadyn Wasserfilter gekauft und ihn getestet. Er wurde als gut empfunden, auch von meinen Eltern. Im Baumarkt bei uns um die Ecke hatten sie im Sommer faltbare Wasserkanister für ganz kleines Geld. 3 Euro oder so. Davon haben wir dann gleich für jeden Rucksack einen gekauft. Ich hatte in der Schule Robinson Crusoe mit Begeisterung gelesen und mich daran erinnert, als ich den Rucksack vorbereitete. Dann fiel mir ein, dass ein gescheiter Kompass dazu gehört, genauso wie das Schweizer Taschenmesser. Auch wenn ihr es kaum glauben könnt, auch ich habe in den 80er Jahren hin und wieder ferngesehen. Die MAC GYVER Serie war der absolute Renner für mich. Diese Art des „Spontan Survivals“, wie ich es immer genannt habe, hat mir sehr imponiert. Also wurde ein gescheites Taschenmesser mit vielen Funktionen angeschafft. Ein wasserdichter Schlafsack, eine Wolldecke, das Essgeschirr ist von der Bundeswehr, genauso wie das Essbesteck. Der Regenponcho ebenfalls und die wasserdichten Kampfstiefel in Gr.40 auch. Die kann man durch einen geschickten Knoten an den Rucksack hängen oder auch anziehen. Das Zelt, das man klein zusammenlegen kann ist vom Flohmarkt. Aber es stammt auch von der Bundeswehr. Der Klappspaten ebenso. Ich hab dann noch den Campingkocher zuerst gehabt mit drei Kartuschen. Bin dann aber auf den Petromax umgestiegen, denn ich geschenkt bekam zuzüglich drei Flaschen Petroleum. Ein paar Konserven sind dabei. Der Öffner ist am Schweizer Messer. Dosenbrot hab ich drin. Etwa 300 Spirulina und Chlorella Presslinge. Chlorella ist zum Entgiften. 1 Flasche Essigessenz ist auch dabei und ein kleiner Topf, der sich wunderbar füllen lässt und nicht viel Platz wegnimmt. Ich habe die weißen Anzünder dabei. Ich weiß, die stinken entsetzlich, brennen aber gut. Vitamin C Tabletten hochdosiert, drei paar Socken, Unterwäsche, ein warmer Pullover, eine Regenjacke, Thermohose, zwei Mützen, eine Sonnenbrille gegen extreme Einstrahlung, einen kleinen Taschenspiegel, als Frau möchte man sich auch mal bürsten, ja Bürste ist auch dabei, natürlich Tampons, eine Lupe, die man nicht nur zum Feuermachen braucht, ozonisiertes, hochkonzentriertes Wasser, Olivenöl und Rizinusöl, zwei Orgonstäbe zum Kraft übertragen, ich hab mich für eine Mini-Thermoskanne entschieden als Stahl, die nicht kaputt gehen kann, eine kleine Axt, ein Stab zum Schärfen, eine Steinschleuder und etwa 50 Eicheln als Munition, eine Zahnbürste, kolloidales Silber und Gold, Steinsalz zum  Putzen, kochen usw., diverse Teelichter und weiße Kerzen, einen Block, Stifte und Marker, ein Buch zum Lesen, eine Bibel,  eine Flasche Schwedenkräuter, Pflaster, eine Schere, mehrere Haarbänder, ein Radio mit Kurbel, drei Taschenlampen mit Kurbel, Aspirin für den Notfall, Schungit, Zeolith, Bentonit, schwarzer Turmalin, mehrere EM Pipes, Bergkristallspitzen, einen Chembuster zum Auflösen negativer Strahlung von meinem Papa gebaut übrigens, eine ganz kleine Digicam, geladene Ersatzakkus, verschiedene Transmitter mit Informationen, alle Schüßler Salze von Nr.1-25. Jeweils eine Tablette, alle in einer Dose. Die kommt in die Hosentasche und versorgt mich feinstofflich mit den nötigsten Mineralien. Ach ja, ein weißer Barytstein aus Madagaskar, der hält negative Strahlen aller Art von mir fern.“

Fabian schaute sie an.

„Sach ma, Barbara, wie kriegste das denn alles in so´n lausigen Rucksack? Da brauchste aber ne XXL Ausgabe, woll?“

Barbara schmunzelte.

„Ich hab ein Foto ausgedrückt dabei. Es zeigt mich mit dem gefüllten Rucksack.“

Dann griff sie in ihre Tasche, holte den Geldbeutel heraus und kramte das Foto hervor.

„Hier, schau mal, du Schlauberger,“ sagte sie lachend und reichte das Foto Fabian.

„Da siehste aber nicht glücklich aus mit dem Gewicht auf dem Rücken.“

„Du bist unmöglich,“ meinte Sara und fuhr ihn an.

„Das ist unhöflich…“

„Lass mal, Sara, ich kann selber antworten. Fabian, ich hab ihn recht schwer beladen, aber alles passte rein. Ist doch das Wichtigste, oder?“

Fabian nickte.

„Ach ja, wer Medikamente nehmen muss, eventuell Windeln und Babynahrung, Zweitbrille bei Brillenträgern. Überlegt es euch. Ich hab übrigens immer ein paar Kopien von meinem Notfallrucksack zum Weitergeben dabei. Man weiß ja nie…“

Dann holte sie Kopien aus der Tasche und verteilte sie.

  Engelbert schaute sie an.

„Viel kann ich nicht mehr ergänzen. Ich hab das Survivalbuch von Johannes dabei. Es ist für Veganer und Vegetarier geschrieben und für mich Pflichtlektüre. Einen Feuerstein hab ich noch, ein Fahrtenmesser,  Pfefferspray für den Notfall. Das wirkt auch bei Tieren. Ach ja, ein kleines Kopfkissen, dass mit Dinkelkörnern bestückt ist. So kann man diese im Notfall auch essen. Die Idee stammt von einer Freundin von uns aus dem Spessart. Ich hab in meiner Kleidung noch Geldscheine eingenäht. Man weiß ja nie. Knoblauch hab ich auch drin. Er wird regelmäßig gegen frischen getauscht. Klopapier hab ich auch drin und Papiertaschentücher und ein Handtuch, sowie ein Stück Seife, dass ohne tierische Produkte hergestellt wurde. Ich hab sogar 5 Taschenlampen, die mit einer Art Bewegung geladen werden. Das Radio zum Kurbeln ist klasse, fehlt mir noch.“

Fabian erhob sich.

„Ich kann nicht mehr! So viele Eindrücke in so kurzer Zeit. Ich mag für heute Schluss machen.“

Die Gruppe entschied sich, bald schlafen zu gehen, da es schon lange draußen dunkel war.

Es wurde noch etwas Leichtes gegessen und dann legten sich alle schlafen.

Am nächsten Morgen wachte Engelbert als erster auf.

Er stand vorsichtig auf und traute seinen Augen nicht...