Die Abenteuerliche Reise durch Raum und Zeit

Kurzbeschreibung

 

Dieser spannende, spirituelle Abenteuerroman schildert die Reise durch Raum und Zeit der vier Freunde - Rob, Jeanne, Jo und Iris um den Schwur aus vergangenen Inkarnationen zu erfüllen, Mutter Erde in der Endzeit zu helfen. Per Zeitreise gelangen sie mit Hilfe zweier Engel und Pan mit seinen Elfen, Feen und Zwergen in verschiedene Zeitperioden und Kultplätze der Erde wie: Stonehenge, Loch Ness in den schottischen Highlands, Newgrange in Irland, Palenque - die Maya Stadt, zur Cheopspyramide, zum Sternbild Sirius und schließlich zum Inneren des Vulkans Mount St.Helens, um ihre schwierigen Aufgaben zu lösen... 

 

                                      ISBN: 978-3-8370-1413-6
                       Seiten: 184 Seiten

                 Preis: 13 Euro

 

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LESEPROBE:

 


Johannes Allgäuer -
Die abenteuerliche Reise durch Raum und Zeit
- zur Heilung und Rettung von Mutter Erde -
spiritueller Abenteuerroman


LOCH NESS IN SCHOTTLAND


„Ich weiß genau, wo wir sind,“ meinte Rob und grinste.
„Hier war ich schon öfter. Es ist Loch Ness!“
Die drei anderen schauten ihn an. Ja, sie kannten ihren Rob. Er liebte „sein Schottland“, wie er oft
genug sagte. Er war ein Highlander, durch und durch.
Durch und durch? – Nun ja, eine Ausnahme gab es. Das Essen und die alkoholischen Getränke. Als
Vegetarier und überzeugter Anti-Alkoholiker war es doch für einen Schotten schwer, ihn als den
ihrigen zu akzeptieren. Die meisten Schotten glauben auch heute noch, dass jeder echte Schotte auch
ihre National-Mahlzeit „Haggis“ lieben und essen muss. Allein bei dem Gedanken an Haggis, was
nichts anderes als Innereien sind, drehte sich Rob schon der Magen um. Aber sonst war er überzeugter
Schotte. Selbst wenn die deutsche Nationalmannschaft gegen die schottische spielt, hielt er
selbstverständlich für die Schotten die Daumen, auch wenn er sonst nicht allzu viel mehr mit Fußball
im Sinn hatte.
Und jetzt sah er die Burg von Urquhart Castle vor sich, dass er nur als Ruine kannte. Was hätte er jetzt
für einen Fotoapparat gegeben, um dieses Foto für seine Sammlung zu schießen…
„Halte es in deinem Geist fest, das geht besser als auf jedem Foto,“ meinte Michael zu ihnen.
Sie gingen auf Urquhart Castle zu. Was für ein schöne Burg.
Iris und Jeanne hatten die gleiche Idee. Zum See runter und waschen!
„Brr! Ist das Wasser kalt!“ Sie schlotterten mit allem was sichtbar war.
„Etwa 2-3 Grad Celsius denke ich,“ antworte Rob und grinste.
„Anyway,“ meinte Iris, Hauptsache gewaschen…“
„wann bekommen wir unsere landestypische Kleidung der Schotten?“ fragte Jo laut.
Prompt kam die Antwort von Michael.
„Wenn ihr morgen früh erwacht. Ihr seht, die Zeit ist nicht immer gleich.“
„Gibt es eigentlich Nessie?“ Jo grinste über beide Backen.
„Es sind keine Plesiosaurier, wie du denkst. Aber es haben in der Tat einige Schwimmsaurier nach der
letzten Eiszeit überlebt, da sie hier ein Paradies vorfanden und die unterirdischen Höhlen geben
ausreichend Schutz. Diese Familie hat sich den Lebensumständen angepasst und beträgt derzeit 9
Exemplare.“
„Wow!“ Jo blieb die Sprache weg.
„Vielleicht sehe ich eins, das wäre super.“
„Ich hab schon mal was gesehen,“ meinte Rob und kratzte sich verlegen am Kopf. Es war 1990, als
ich mit Frankie, meinem Cousin durch die Highlands fuhr, um alte Inkarnationen mit neuer Energie zu
füllen.“
„Red nicht so geschwollen, sag lieber wie und wo das passierte,“ meinte Iris und stemmte die Hände
in die Hüfte.
„Na hier am Loch Ness, aber der mystischen, geheimnisvollen Rückseite, wo es die abenteuerlichsten
Gruselgeschichten zu erzählen gibt. Ihr müsst wissen, wir hatten nur noch ein paar Liter Benzin im
Tank von meinem VW Bus und bis Fort Augustus, wo die nächste Tankstelle ist, sind es noch ein paar
Kilometerchen. Frankie kriegte voll die Panik, als ich nachts zum pieseln raus musste und was großes
Hohes aus dem Wasser ragen sah. Er bestand darauf, sofort weiter zu fahren, es war ihm nicht
geheuer.“
„Cool!“ riefen Iris und Jo fast gleichzeitig.
„Übrigens, ich hatte kein Schiss. Ich wollte bleiben und Kontakt aufnehmen, aber Frankie wollte
weiter. Naja, das war das einzige Nessi Erlebnis, dass ich weiß…“
„Klar, Kontakt aufnehmen, Piep, Piep!“ sagte Iris.
„Warum sollte man nicht telepatisch Kontakt aufnehmen können?“ Rob schaute verdutzt.
Die drei wendeten sich aber schon ab. Daher schwieg er.
„Ihr werdet auf Urquhart Castle übernachten. Die Burg ist jetzt leer. Die Burg war bis vor kurzem
bewohnt. Es gab einen furchtbaren Krieg unter den Highlandern. Die Clans bekämpften sich
gegenseitig. Sie haben die Bewohner der Burg bis aufs Blut ausgerottet.“
„Da sollen wir übernachten? Da spukts doch bestimmt, oder? Schottland ist doch für seine
Spukschlösser bekannt…“ Jeanne schüttelte sich bei dem Gedanken.
„Das ist Teil der nächsten Aufgabe,“ meinte Michael.
„Na Klasse,“ meinte Jo lakonisch.
„Schon wieder mal Ghostbuster spielen…“
Die drei mussten lachen. Der Ausdruck passte wie die Faust aufs Auge!
„Geister einfangen oder verirrte Seelen ins Licht schicken ist doch ein himmelweiter Unterschied. Das
dürft ihr euch merken,“ meinte Michael.
„Versucht positive Gedanken zu verbreiten, keine negativen oder angstvolle.“
Sie nickten.
Vor sich hörten sie in der Ferne Schlachtgetümmel.
„Ihr seid nicht involviert. Ihr seid hier sicher heute Nacht! Mischt euch nicht in deren Karma ein,
damit habt ihr nichts zu tun. Solltet ihr euch einmischen, ladet ihr euch deren Karma auf. Wollt ihr
das?“
Die vier schüttelten den Kopf. Nach 10 Minuten erreichten sie die Zugbrücke.
Rob schaute sich alles an und sagte: „Wie ich schon sagte, war ich 1990 das letzte Mal hier. Ich war in
der heutigen Ruine und spürte Merkwürdiges, aber damals war ich noch nicht so weit auf dem
geistigen Weg, dass ich hätte etwas machen können.“
Sie betraten die Burg und gelangten bald auch in den großen Saal. Rob fröstelte es. Es war kalt, feucht
und unheimlich. Rob nahm Jeanne und Jo seine Iris in die Arme.
„Wie haben die Menschen sich warm gehalten damals?“ fragte Iris.
Michael antwortete, nachdem sie die Schlafgemache erreicht hatten: „Wir lassen uns etwas einfallen,
um euch warm zu halten.“
Rob spürte die Anwesenheit von zwei Seelen.
„Die sollten ins Licht geschickt werden, sonst wird die Nacht unruhig,“ meinte er salopp.
Iris griff in ihre Jackentasche. Dort war die Kerze und ihr Feuerzeug, welche sie zuhause eingesteckt
hatte.
„Michael, wie kommen diese Dinge jetzt in diese Kleidung hier?“ fragte sie den Engel.
„Wir haben euch gestattet, die Kerze und das Feuerzeug mitzunehmen, als kleine Hilfe sozusagen.“
Iris zündete die Kerze an. Der Raum erhellte sich merklich.
Rob stellte sich in mitten des Raumes und hielt die Kerze hoch und machte ein gleichschenkliges
Kreuz in die Luft und dann einen Kreis darum und sagte dabei: „Ich reinige diesen Raum im Namen
des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes, Amen!“
Danach ging er in jede Ecke des Raumes und wiederholte das gleiche Ritual bis er fertig war.
Als er geendet hatte, installierte er eine Lichtsäule in der Mitte des Raumes und bat die beiden Wesen
in diese zu gehen. Sie taten es ohne weitere Aufforderung und gingen ins Licht. Jetzt sprach er noch
ein Gebet für die beiden Seelen und bedankte sich für die Hilfe der Engel und bedankte sich beim
Schöpfer, bei Gottvater dafür.
Rob sagte abschließend: „Dieser Raum ist jetzt gereinigt und geschützt von der geistigen Welt und die
Engel wachen über uns, damit wir gut und erholsam schlafen werden. Amen!“
Jo hatte sich gemerkt, wo die Sonne unterging und so konnte man den Schlafplatz nach Norden
ausrichten.
Rob hatte es gerade noch geschafft, alle vier in Licht einzuhüllen, da fielen ihnen die Augen zu...

 

 

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