Johannes Allgäuer - Die Abenteuer von HUTZLIBUB dem Wichtelmann

 

Hutzlibub - der süße, kleine Wichtelmann ist nur 15 cm groß - aber mit seiner lustigen, liebenswerten Art gelingt es ihm immer, im normalen Alltag Abenteuer zu erleben.
Wer Naturwesen mag, kommt hier voll auf seine Kosten.
Man kann die Geschichten immer wieder lesen oder auch vorlesen...
Für große und kleine Leser !
Ein spirituelles, liebevoll zu lesendes (Kinder)Buch
Am Ende des Buches beantwortet Hutzlibub noch Fragen zu den Naturwesen.


Viel Spaß wünschen Johannes und Hutzlibub!

ISBN 978-3-8423-6866-8

92 Seiten

9,90 Euro

 

Dieses Buch ist ab sofort in jeder Buchhandlung zu bestellen oder z.B. bei amazon

 

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LESEPROBE:

 

Hutzlibub im Wald

 

„Johannes, aufstehen, Flora, aufstehen.“

 

Der kleine Wichtelmann war in das Schlafzimmer der beiden gekommen.

 

„Es ist schon 8 Uhr.“

 

Johannes musste kräftig gähnen und meinte: „Hutzlibub, wir haben heute Sonntag, da können wir ausschlafen.“

 

Hutzlibub äffte das Gähnen nach und sagte: „nicht wieder einschlafen, aufsteeeehen…“

 

Hutzlibub sprang auf den Kopf von Flora Bella und zupfte an ihren Haaren.

 

„Lass das Hutzlibub“, sagte Flora.

 

„Flooora, Johanneees…“

 

„Jaa?! Gehen wir heute in den Wald?“

 

„Was willst Du denn im Wald?“, fragte Johannes.

 

„Ich weiß nicht, aber ich habe das Gefühl, heute sollten wir in den Wald gehen“, meinte Hutzlibub.

 

“Nun ja, können wir schon machen, es ist ja schönes Wetter, die Sonne scheint, regnen soll`s auch nicht. Ja mei, von mir aus“, meinte Johannes schmunzelnd.

 

„Super, super!“ freute sich Hutzlibub. „Wann gehen wir?“

„Hutzlibub, halt mal den Ball flach und bleib ganz cool, ja?“

Johannes lachte und schaute trotzdem den kleinen Wichtel dabei an.

 

„Jetzt hast Du cool gesagt und trotzdem geschimpft.“

 

„Nun ist aber gut, komm. Zuerst mal waschen wir uns, ziehen uns an, dann frühstücken wir und dann können wir drüber nachdenken, ok?“ Johannes grinste.

 

„Gut“, war Hutzlibubs Antwort.

 

Eine Stunde später war es soweit. Hutzlibub freute sich wie ein kleines Kind. Johannes und Flora setzten sich ins Auto, Hutzlibub in ihre Mitte und sie fuhren bis zum Parkplatz nahe des Waldes. Sie stellten das Auto dort ab und gingen in den Wald.

 

Hutzlibub lief auf einen großen Baum zu. Es war eine Eiche.

 

Er räusperte sich immer wieder und sagte dabei: „Halloooo, halloooo, hallooo…“

 

Der Baum reagierte nicht.

 

„Warum reagiert der nicht?“, fragte Hutzlibub.

 

Johannes musste schmunzeln. „Ja, wenn Du dich dauernd räusperst, was soll er da machen?  Sprich ihn doch freundlich an…“

 

„Hab ich doooooch…“

 

„Schau mal her, ich zeig dir mal wie das geht.“

Johannes ging auf den Baum zu und umarmte ihn.

Es waren keine Fußgänger in der Nähe, die vielleicht blöd gucken würden.

 

Dann sagte er: „Grüß dich, Herr oder Frau Eiche. Wie geht`s dir?“

 

Erst kam keine Reaktion, dann kam aber telepathisch eine Antwort in seinem Kopf : „Haaallooo, wer ruuuft mich daaa?“

 

„Ich, Johannes.“

 

„Duu kaaaanst miiich hööören?“

 

„Ja, klar und deutlich“, sagte Johannes.

 

„Ich dich auch“, gab Hutzlibub auch einen Kommentar hinzu.

 

„Ooooh, ein Wichtelmann“, gab der Baum als Antwort.

 

„Sag mal, Behüter des Baumes, bist Du ein Faun oder eine Nymphe oder ein Ent, was bist Du?“, fragte Hutzlibub.

 

„Ich biiin ein Enttt, genau!“ kam es aus dem Baum.

 

„Wie groß bist Du?“, fragte Hutzlibub.

 

„Daaas iiist schweeer es in euren Maaaassstäben zu saaageeen. Ich bin mit dem Baaaaum eins.“

 

„Cool“, sagte Hutzlibub.

 

„Der Wiiichtelmann ist gaaanz schööön naaaseweis“, murmelte der Ent.

 

„Bin ich gar nicht, antwortete Hutzlibub.

 

„Biist Duu woohl, kleiner Freund.“

 

„Na hör mal, nur weil Du so groß bist, hm, ehrlich…“

 

„Jetzt streitet euch nicht“, mischte sich Johannes ein.

 

„Wirrrr strrreiten ja garrrr nicht“, sagte der Eichen-Ent, „sondern necken uns nurrr.“

 

„Nun denn, wenn ihr euch nur neckt, dann ist das schon ok.“

 

Flora Bella, die nichts mitbekommen hatte, schaute in die Runde.

 

„Komm mal her“, sagte Johannes und erzählte ihr alles, was gerade vorgefallen war. Sie schmunzelte.

 

„Sag mal Ent, hast Du einen Namen?“, fragte Johannes.

 

„Ent!“ sagte der Baum-Ent.

 

„Nein, ich meine ob Du noch einen anderen Namen hast?“, fragte Johannes.

 

„Balduin.“

 

„Balduin? Schöner Name“, schmunzelte Johannes.

 

Hutzlibub sang: „Balduin, Balduin, Baldu-Baldu-Balduin…“

 

„Der blöödelt schon wieder rum“, sagte der Eichern-Ent.

 

„Er ist halt so“, meinte Johannes.

 

Flora Bella musste lachen. „Hutzlibub?“, fragte Flora Bella.

 

„Jaaaa?“ antwortete er.

 

„Wie wär´s, wenn Du da mal hochkletterst und schaust, ob da oben Eicheln sind, das ist ja auch ein Baum dafür.“

 

„Du meinst Eiche, nicht wahr?“ sagte Hutzlibub.

 

Schneller als ein Eichhörnchen kletterte Hutzlibub den Baum hinauf.

 

„Nee, noch keine Eicheln zu sehen, noch zu früh“, meinte der Wichtelmann.

 

„Gut“, sagte Flora Bella, als Johannes es übersetzt hatte.

 

„Wir kommen mal wieder“, sagte Johannes zu Balduin.

 

„Schöööön“, antwortete der Eichen-Ent. „Einen schönen Spaziergang Euch auch.“

 

Dann gingen sie weiter und sahen eine Buche, die in der Mitte geteilt war.

 

„Ob die auf einer Wasserader steht?“, fragte Flora Bella.

 

„Kann schon sein“, meinte Johannes. „Soll ich mal nachfragen?“

 

„Klar, mach mal“, schlug Hutzlibub vor.

Hutzlibub sprang von Johannes´ Schulter und war flink wie ein Wiesel die Buche hinaufgeklettert.

 

„Hallo Buche, ich grüß Dich“, sprach Johannes zur Buche.

 

„Ich grrrrrüsse Dichchchch“, kam es von der Buche zurück.

 

„Bist Du männlich oder weiblich?“

 

„Isch bin männnnnnlich.“

 

„Aha, wieso bist Du so geteilt? Stehst Du auf einer Wasserader oder  einer Erdstrahlung. Oder war das ein Blitz?“ hakte Johannes nach.

 

„Esss ist eine Wassssseraderr.“

 

„Nun denn, Du bist ihr ausgewichen durch diese Teilung, nicht wahr?“, fragte Hutzlibub.

 

„Genauuuu.“

 

„Warum hast Du dich nicht woanders hingesetzt?“, fragte Hutzlibub weiter.

 

„Du beliebst zu scherrzen, oderrr? Ich habe mich nicht hierhin gesetzt, ich wurrde gepflanzt.“

 

„Kann man dir was Gutes tun?“, fragte Johannes.

 

„Wie dennnn?“, fragte der Ent.

 

„Ach weißt Du, ich habe hier ein paar nette Sachen dabei. Ich habe hier so Holzspieße, schau mal, die sehen aus wie Schaschlikspieße, die habe ich mit einem Gebet, mit der Liebesenergie von GOTTVATER aufgeladen. Wenn man die in die Erde steckt, dann fließt da positive Energie. Vielleicht kann man die Wasserader umleiten.“

 

„Das würdest Du für mich tun? , fragte der Buchen-Ent.

 

„Ja natürlich, selbstverständlich. Du bist doch ein Baum, ein Baum mit einem Baumbeschützer-Ent. Ihr seid doch genauso Lebewesen wie wir Menschen.“

 

„Das ist aberrrr sehrrr nettt von Dirrr.“

 

„Klar, mach ich gern.“

 

Johannes legte die Hände aufeinander und betete: „Geliebter VATER, wenn Du es erlaubst, möchte ich nun ein Erdheilungsstäbchen in die Erde tun, um diesem Baum zu helfen. Amen, Amen, Amen.“

 

Dann suchte er sich einen Platz und steckte dieses Erdheilungsstäbchen in die Erde.

 

Sofort baute sich ein energetisches Feld auf.

 

„Oooh, ich spürrre es schon“, sagte Balduin. „Ich habe großen Respekt vor Dir, vielen Dank.“

 

„Du brauchst Dich nicht bei mir zu bedanken, bedanke Dich beim VATER. Ich bin nur sein Helfer“, sagte Johannes.

 

„Danke GOTTVATER, danke, danke, danke!“ kam es von der Buche.

 

Das war Teil einer Hutzlibub Geschichte...(wie es weiter geht könnt ihr im Buch lesen...)